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Schmerzen sind oftmals die Folge einer Veränderung des Gewebemilieus. Die bekannteste Form ist der Muskelkater nach einer übermäßigen Anstrengung der Muskulatur. Diese schmerzhaften Zustände treten auch im Bereich muskulotendinöser Übergänge, des Bandapparates oder im kaspulären Gewebe in Erscheinung.

Viele Therapieformen zielen auf die Wiederherstellung eines reizfreien Gewebes. Hierzu zählen die Kryotherapie, die Blutegeltherapie, die ESWT ( Extrakorporale Stoßwellen Therapie), Kinesiotaping, Flossing, Schmerzpunktbehandlung, FDM (Therapie nach dem Fasziendistorsionsmodel nach Typaldos).

Welche Therapieform bei welchen Beschwerdebild zur Anwendung kommt hängt von der Dauer, der Lokalisation, der Vorerkrankungen und nicht zuletzt die Akzeptanz der jeweiligen Therapieform ab.

 

Ursprung des Kinesiotape

 

Das Kinesiologische Taping wurde von dem japanischen Arzt Dr. Kenzo Kase erfunden und entwickelt.

Die Wirkung zielt auf die Unterstützung der körpereigenen Heilungsprozesse, indem es die Mikrozirkulation ( Durchblutung in den kleinsten Gefäßen ) verbessert und eine Aktivierung des lymphatischen Abflusses erreicht. Schmerzverursachende Botenstoffe werden so aus dem Gewebe geschwemmt, der pH Wert reguliert und die Sauerstoffzufuhr verbessert.

Anzeichen einer Gewebe Reizentzündung wie Schwellung, Schmerz und Rötung werden

 

Eine weitere Form der Tapeanwendung ist zur Verbesserung der Muskelfunktion.  Tapes in Muskeltechnikanlage werden eingesetzt um schwache Muskeln zu aktivieren, den Schmerz in der Muskelaktivität zu reduzieren und das Bewegungsausmaß zu steigern.

 

Typische Indikationen:

Schulter/ Nacken/ Armschmerzen

Nach Schleudertrauma

Kopfschmerzen, die vom Nacken ausstrahlen

Unterer Rückenschmerz

Haltungsschwäche der Rückenmuskulatur

Leistenschmerz, Beckenschmerz

Tennis/ Golferarm

Achillodynie/ Fersensporn

 

 

Allgemeines

Es macht einen Unterschied, welche Hersteller zur Verwendung kommen:

Das hier verwendete Material besteht zu 100% aus Baumwolle, welches mit einem hautfreundlichen Acrylkleber versehen ist. Das Tape ist wasserfest und atmungsaktiv. Die Haltbarkeit beträgt in Abhängigkeit der Anlagelokalisation 3 -7 Tage.

Grundsätzlich ist ein Tape auf reizfreier Haut anzulegen. Trotz des hypoallergenen Materials kann es trotzdem gelegentlich zu einer Kontaktallergie kommen. Anzeichen hierfür sind Jucken, Brennen, Rötung oder gar Bläßchenbildung. Bei diesen Symptomen sollte das Tape zur Vermeidung einer stärkeren allergischen Reaktion umgehend abgenommen werden.

Empfindlichere Körperpartien sind das Gesicht, der Hals und die Gelenkbeugen. Eine Testung vor der Anlage des therapeutischen Tapes ist möglich. Hierbei wird ein kleines Stück am Hals oder der Unterarminnenseite angelegt.

Aber auch Patienten mit sehr empfindlicher Haut müssen nicht auf das Taping verzichten. Hier kommen dann sensitive Tapes, die Verwendung von Sprühkleber oder die Applikation eines transparenten atmungsaktiven Hautschutzsprays zur Verwendung.

 

Die Tapes gibt es in vielen Farben. Eine Auswahl haben wir bereitgelegt, denn die Möglichkeit, seine Lieblingsfarbe zu wählen, hat einen positiven Effekt auf die Akzeptanz der Therapie.